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Strandausflug mit den Patres und geplatzte Traeume

 Koumassi, den 8. Februar 2008

Hallo an alle,

nun ist wieder ein wenig Zeit vergangen. In den naechsten Tagen kann ich schon Bergfest feiern. Fuenf Monate sind vergangen, weitere fuenf Monate werden folgen. Verrueckt, wie schnell die Zeit vergeht.

Am Montag hatte ich mit den Patres einen Ausflug zum Strandort Grand-Lahou unternommen. Angekommen war dann alles ein bisschen anders, als vorab gedacht.

Zu sechs Personen quetschten wir uns in den geraeumigen Gelaendewagen. Es war ein bisschen eng und besondes holperig. Die 60 Kilometer fuhren wir ueber eine dermassen loechrige Strasse, dass sich unser Direktor am Steuer die besten Loecher zum Ueberfahren aussuchen musste. Langsamer ist er deswegen aber nicht gefahren. Die Salesianer sind fuers schnelles Autofahren bekannt. 120 km/h trotz der Strassenschaeden und einiger unuebersichtlicher Kurven mit Gegenverkehr liessen die Fahrt also ziemlich spannend werden.

Da wir so flugs unterwegs waren, haetten wir eigentlich auch nach knapp zwei Stunden unseren Zielort erreicht. Leider sind nun in der Côte d'Ivoire die Strassen nur spaerlich beschildert. So kam es, dass wir an einer Kreuzung weiter Richtung Norden fuhren, als wir lieber haetten abbiegen sollten. Unser Fehler fiel uns erst 50 zurueckgelegte Kilometer spaeter auf. Ploetzlich durchquerten wir den Ort Sekondi, der doch weit noerlich von Abidjan liegt. Dabei wollten wir doch nach Grand-Lahou und das liegt westlich der Metropole.

Am Ende waren wir knapp drei Stunden unterwegs und ich war froh, als ich am Zielort aussteigen konnte. Denn dummerweise war auch die Klimaanlage nicht gewillt, uns ein bisschen Abkuehlung im Auto zu schaffen.

In Grand-Lahou bemerkten wir schnell, dass der Ort nicht wirklich an der Kueste liegt. 12 Kilometer war der Ozean noch entfernt. Vor der politischen Krise tummelten sich tatsaechlich viele Touristen in dem Ort - zu der Zeit gab es auch noch einen Bustransfer zum Strand. Viele Hotels haben mittlerweile geschlossen. Doch vielleicht werden die Touris in den naechsten Jahren zurueckkehren, denn immerhin herrscht seit knapp einem Jahr Frieden in der Elfenbeinkueste.

Aber Gott sei Dank sind die Touris noch nicht zurueckgekehrt. Denn wir waren am Strand ganz alleine. In einem Kanu brachte uns ein Gondelier - der erst wirklich umgerechnet 24 Euro fuer die Fahrt verlangte; aber wir konnten ihn noch auf sechs Euro runterhandeln! - zu einem entlegnen Kuestenstreifen zwischen dem brausenden Atlantischen Ozean und einer stillen Lagune. Traumhaft war es dort: feinster Sand, Muscheln, das Brausen des Ozeans in den Ohren, ueberall Palmen und ausser uns keine Menschenseele. Wie im Paradies!

Lustig war der Ausflug mit den fuenf Salesianern allemal. Das war auch nur zu erwarten, wenn man mit Pater Jesus reist, der Spanier, der pausenlos reden kann oder unserem Direktor Juan-Carlos, der an diesem Tag mit seiner weissen Schimmuetze, viel zu grossen Sonnenbrille und hochgezogener kurzer Hose glatt einen Modepreis haette gewinnen koennen.

Den Afrika-Cup wird die Elf der Elfenbeinkueste in diesem Jahr leider nicht gewinnen. Gestern musste ich in einer Bar zwischen all den hoffenden Ivorern ansehen, wie sie von den Aegytern im Halbfinale geschlagen wurden. Vor dem Spiel war die ganze Stadt mit Fahnen geschmueckt und alle glaubten, dass in diesem der Pokal nach Abidjan wandern wuerden. Nun, nach dem Spiel ist es wieder still geworden, die Fahnen sind alle verschwunden und dieses Mal wurde nicht auf der Strasse ein Sieg der Elefanten gefeiert. Die Leute weinten lieber zu Hause.

Dabei hatte ich wirklich gedacht, die Mannschaft wuerde die afrikanische Fussballmeisterschaft gewinnen. Bei all den namenhaften Spielern. Vielleicht in zwei Jahren, wenn ich nicht mehr da sein werden.

Versprochen: Nun werde ich mich mal wieder regelmaessiger melden, soweit das Internet laeuft und ich auch die Zeit dafuer finde. Also bloss weitersagen, Geschichten erleben ich hier zu Hauf, die sich lohnen, niederzuschreiben.

Gruss aus Abidjan (das liegt in Afrika),

Venco

 

 

Ein Fest im Reich der Reichen

 Koumassi, 11. Februar 2008

Hochzeit im September, Trauerfeier im Dezember und schliesslich nun eine Taufe: Am Samstag habe ich den bunten Reigen der Feste, die so im Leben anfallen, komplettiert.

Ein Freund hatte mich zu seinem Bruder eingeladen, der an diesem Tag sein Kind taufen liess. Das Interessante war, dass sein Bruder nicht gerade wenig Muenzen auf seinem Konto hat. Er ist Anwalt in finanziellen Angelegenheiten und arbeitet mit zahlreichen maechtigen Unternehmen in Abidjan zusammen. Dementsprechend hat der Ivorer eine schoene weisse Villa im vornehmen Viertel von Cocody-Riviera.

Die Unterschiede zu unserem Stadtteil sind enorm. Hier die lauten Autos, die verstopften Strassen, dort die ruhigen Palmenalleen, die sich eng und idyllisch durch den Ort schlaengeln. Hier in Koumassi die hohen und kastenfoermigen Haeuser und der viele Muell auf der Strasse, dort in Riviera die schicken, europaeischen Villen und viel, viel Natur. Wunderbar dort, schade, dass ich dort nicht wohne, oder jedenfalls mal Urlaub machen duerfte. Aber man muss es so sehen: Dort ist es wie in Europa und das kenne ich ja schon. In Koumassi lebt das wahre afrikanische Leben.

Immerhin der Tag war mit all den Koestlichkeiten zu Tische und all den teuren Getraenken entspannend angenehm. Zudem habe ich viele interessante Leute kennen gelernt. Seine Frau zum Beispiel ist eine Franzoesin, sie ist Direktorin einer amerikanischen Stiftung, die gegen AIDS kaempft. Sie erzaehlte mir auch, dass sie, wie ich, mit 20 Jahren fuer sechs Monate in die Elfenbeinkueste kam. Im Endeffekt hat es ihr so gut gefallen, dass sie nach ihrem Studium wiederkam und nun schon seit 12 Jahren in Abidjan lebt, arbeitet und schliesslich geheiratet hat. Ihre Eltern aus Lyon waren auch anwesend. Schon verrueckt, dass ich mich so problemlos mit ihnen, eigentlich mit all den Gaesten, unterhalten konnte. Franzoesisch sprechen und verstehen, mittlerweile kein Problem mehr.

Den Abend liess der Hausherr mit den paar uebrig gebliebenen Gaesten und mir in einer kleinen Whisky-Runde ausklingen. Ein teurer Jack Daniels, aber natuerlich nahmen wir nur einen Tropfen davon. Ich wollte ja auch nicht betrunken ins Kinderheim zurueckkehren.

In den naechsten Tagen werde ich den Anwalt wiedersehen. Er besitzt ein kleines Hobby, eine weitlaeufige Plantage ausserhalb von Abidjan. An diesem Tag, so hat er jedenfalls angekuendigt, moechte er auch gerne mit mir ein Krokodil verspeisen.

Gruss aus Abidjan,

Venco

Wasserprobleme und Soldateninvasion

Abidjan-Koumassi, 17. Februar 2008 

Schoen, wenn man den Wasserhahn aufdrehen kann und man sich ohne grosse Arbeit waschen darf. In Koumassi ist das nicht ganz so einfach. Ich bin ja schon gewohnt, dass die Wasserversorgung tagsueber in meinem Zimmer streikt, da in unserem Stadtviertel zu wenig Druck in den Leitungen herrscht. Ich bin auch schon gewohnt, dass ich abends immer einen Eimer auffuellen muss, um mich zu duschen. Doch in den letzten zwei Tagen hat sich die Situation um das liebe Wasser noch einmal verschlechtert.

Oft funktioniert bei uns wegen des wenigen Drucks tagsueber lediglich ein einziger Wasserhahn im ganzen Kinderheim. Als wir nun Donnerstag zu Mittag gegessen hatten, wollte ich meinen Becher ein wenig mit Trinkwasser aus diesem besagten Hahn auffuellen. Zur meiner Ueberraschung gab der Hahn nur ein lautes Gurgeln von sich, doch keinen Tropfen Wasser wollten aus ihm herausdringen. In unserem ganzen Viertel war das Wasser abgestellt. Der Grund? Immense Druckprobleme. Gut, es hat schon lange nicht mehr geregnet , aber wir leben doch an der Kueste des Atlantischen Ozeans, Abidjan liegt in einer riesigen Lagune und Koumassi selber ist eine Insel. Um uns herum liegt demnach genug Wasser, wenn auch dreckig und schlammig. Doch oeffnet man den Wasserhahn, kommt man sich wie in der Wueste vor.

Die Konsequenz war, dass sich alle Kinder im Jugendzentrum, dem Village, waschen mussten. Dieses ist naemlich mit einem anderen Leitungssystem verbunden. Ich selber musste meinen Eimer auch in dem rund 800 Meter entfernten Village auffuellen, um danach das schwere Gefaess bis in mein Zimmer im Kinderheim zurueckzutragen. Anstrengend! Viele meinten in Deutschland noch scherzhaft, in Afrika muesste ich jeden Tag zu einem kilometerentfernten Brunnen rennen, um mich zu waschen. So lustig dies gemeint war, im Endeffekt haben sie, soweit man nur die letzten Tage ins Auge fasst, Recht behalten. Welch ein Umstand, um sauber und rein zu werden.

Seit gestern Abend troepfelt aber wieder Wasser aus den Leitungen. Und ich hoffe, es bleibt so! Welch' Freude, als wir vom Spielnachmittag aus dem Jugendzentrum kamen. Der Nachmittag gestern war fuer die Kinder sehr interessant. Wir hatten Besuch: Eine Kompanie der franzoesischen Militaerdivision war mit zwei robusten Lkw und einem Jeep gekommen, um mit unseren Kindern gemeinsam Fussball und Basketball zu spielen. Die Franzosen machen das, um zu zeigen, dass sie sich nicht nur um die Sicherheit der "Weissen" kuemmern, sondern auch um die einheimische Bevoelkerung, im Besondern um deren Kinder. Eine gute Geste. Ich selber hatte auch Gelegenheit, mit dem Zugfuehrer zu sprechen. (Wieviele franzoesische Soldaten hier stationiert sind, durfte er mir aber nicht verraten. Das waere Staatsgeheimnis, versicherte er mir wohlwollend)

Am Ende haben wir die Handynummern ausgetauscht. Vielleicht ergibt sich in den kommenden Wochen die Gelegenheit, einen Tag mit den Soldaten zu verbringen. Aber vorher muss ich ja noch mein Krokodil verschlingen. Wenn ich mal endlich Zeit dafuer faende...

Gruss,

Venco

Das Treffen mit einem Reggae-Star

Abidjan-Koumassi, den 24. Februar 2008 

Einen weltweit gefeierten Reggae-Star habe ich am Donnerstag persoenlich kennen gelernt. Gut, ich durfte ihm die Hand schuetteln, er fragte mich, wie es mir gehe, woher ich kaeme. Das Uebliche halt. Und schliesslich ein gemeinsames Foto.

Wer dieser Reggae-Star sein soll? Nenne ich den Namen, werden ihn wohl die meisten von euch nicht kennen. Wir sind wohl zu jung, denn er ist schon ueber 50 und hat sich in den letzten Jahr eher zur Ruhe gesetzt, gibt noch manche Konzerte hie und da. Doch noch immer wird er als die Nummer Zwei hinter Bob Marley in der Welt des Reggaes angesehen. In den Achtzigern hat Alpha Blondy, so sein Name, unzaehlige Konzerte in den USA und Europa gegeben. Cool, dass ich ihn mal kennen lernen durfte.

Ueberraschend, voellig unerwartet, rief ein Mann am Strand von Grand Bassam (ein pittoresker Ort 30 Kilometer von Abidjan entfernt): "Alpha ist da, Alpha ist da!" Ich war gerade aus dem wellenrauschenden Ozean gekommen und wollte mich wieder an unseren kleinen Bambustischchen am Strand setzen. Ich feierten mit drei anderen Leuten den Geburtstag von Sylvain, einem Verwandten eines Ivorer aus Oelde. Eher ich mich versah, sass ich urploetzlich alleine an dem Tisch. Die anderen, selbst die Leute an den Nachbartischen, waren flugs in Richtung einer wenig abgeschirmten Strandkneipe gerannt. Ihr Idol, das musikalische Aushaengschild der Cote d'Ivoire, war gekommen und um voellig entspannt und leger eine Cola am Strand zu trinken.

Ohne viel Umstaende schuettelte er uns allen die Hand und ich, mit meiner weissen Haut, fiel im Pulk seiner Fans natuerlich auf. Da musste er mich einfach fragen, woher ich denn komme. Ob ich denn - eine Frage die mir hier andauernd gestellt wird - Franzose sei? Natuerlich nicht, aber so aehnlich - ein Deutscher. Ein Foto folgte und dann wollte ich ihn auch in Ruhe lassen.

Ein Freund von Alpha Blondy erzaehlte mir etwas spaeter noch, dass Alpha manchmal, wenn sich die Sonne dem Horizont am Meeresrande neige, in die Wellen des Ozeans steige. Wir warteten, aber schwimmen wollte der alterne Star an diesem Tage nicht, er war verschwunden.

Immerhin, Alpha Blondy ist so typisch reggae. Vollkommen unaufgeregt, zu jedem aufgeschlossen und so gar nicht Star. Der Strandbesuch an sich war entspannend und interessant, wie ich es erwartet hatte. Kaum Menschen an dem langen Strandband, das von der einer Seite vom peitschenden Ozean und von der anderen Seite von einer saftig gruenen Palmenkette eingegrenzt wurde. Allerlei Kaufobjekte wurde mir auch an diesem Tage angeboten. Ueberall lauern Nigerer, Nigerianer oder andere Haendler in ihren orientalischen anmutenen Kostuemen. Sie bieten urige Piratenkisten, verschiedenste afrikanische Holzstatuen, Ketten, Ringe und selbst hoelzerne Saebel an.

Gekauft habe ich lediglich eine kleine Reggae-Kette. Sie soll mir ein kleines Andenken an dem Treffen mit Alpha Blondy bleiben. Mal schau'n, wann ich Drogba die Hand schuetteln darf...

Gruss aus Abidjan,

Markus

 

Eine Plantage im Dschungel

Koumassi, 27. Februar 2008 

Hallo, hallo,

vor ein paar Wochen war ich mit einem Freund zur einer Taufe eingeladen. Sein Bruder war gluecklicher Vater geworden und das zum vierten Mal. Gluecklich ist er indessen nicht nur, sondern vor allem reich. Ein grosses Haus hat er im vorhabenen Viertel Cocody-Riviera, von Beruf Anwalt fuer milionenschwere Unternehmen und zwei grosse Leidenschaften.

Die erste ist das Leeren einer teuren Weinflasche und die zweite ist die Landwirtschaft. Jetzt ist es nicht so, dass er, wie in Deutschland, zwischen Maisfeldern und Schweinen arbeitet. Nein, er hat eine stattliche Plantage 20 Kilometer von Abidjan entfernt. Natuerlich wollte ich die gerne sehen und er wollte sie mir auch gerne zeigen. Also fuhren wir hin, erst ueber die relativ gut asphaltierte Autobahn Richtung Landesinnere, doch dann wurde der Weg ein wenig beschwerlicher.

Seine Plantage liegt naemlich rund neun Kilometer von der Autobahn entfernt, mitten in der Praerie, ja im Dschungel, wo keine Stadt, kein Dorf zu finden ist. Somit legten wir die letzten Kilometer ueber eine loechrige, kurvenreiche und mal abfallende, mal ansteigende Rotsandpiste fort. Ich bin ja schon ueber viele Schlaglochwege gefahren, aber das brach alle Dimensionen. Trotz eines kraeftigen amerikanischen Gelaendeschlittens, blieben wir einmal fast in einer Schlammpfuetze stecken und fast, der Wegesrand fiel an dieser Stelle etwas steil ab, waeren wir mit dem gelaendeerprobten Auto umgekippt.

Nach der Achterbahnfahrt wider Erwarten doch wohlbehalten angekommen, fand ich mich in einer kleinen Ansammlung von drei, vier Huetten wieder. Dort wohnen die paar Arbeiter, die das kleine Hobby "Plantage und seine Fruechte" betreuen. Einer von ihnen lobte in meiner Gegenwart immerzu "die Deutschen". "Ich liebe die Deutschen", sagte er. "Denn die sind gross und fleissig, so wie du". Dumm, dass ich auch mal wieder alle Vorurteile glatt erfuelle. Ich bin gross, somit sind alle Deutschen genauso gross wie ich - selbst die Frauen. Ich bin der lebende Beweis.

Nun sollte ich mal erzaehlen, was George, so der Name des Plantagenfreundes, auf seinen Feldern so anbaut. Jetzt denkt bitte nicht, dass etwas Illegales dabei waere. Wenn ja, hat er es gut vor meinen Augen versteckt. Bei unserer Tour zeigte er mir die Kautschuckbaeume und Kakaopflanzen, riesige Colabaeume und Palmen, die den leckeren Palmwein von sich geben, und schliesslich auch Bananenfelder. Alles schon mal auf Fotos im lieben Erdkundebuch gesehen, nun auch einmal live miterlebt.

Die Haelfte seines Grundstueckes hat er aber noch naturbelassen. Somit konnten wir auch durch einen richtigen tropischen Regenwald spazieren. Bei dem vielen Gestruepp, das dort zwischen den Baeumen haengt, mussten wir uns den Weg mit einer Manschette durch den Urwald bahnen und ich musste aufpassen, dass ich nicht mir blutigen Beinen aus dem Wald herauskomme. Dummerweise hatte ich naemlich an diesem Tag eine kurze Hose angezogen und musste permanent aufpassen, dass die vielen Disteln und Dornen, die ueberall lauerten, mir keine Wunden zu fuegten. Gott sei Dank, nichts passiert!

Schlangen sollte es in diesem Waldstueck angeblich auch geben, ich habe aber leider (oder vielleicht zum Glueck) keine gesehen. Doch eines habe ich noch bemerkt: Gerade in so einem Regenwald schwitzt man noch viel eher als im Stadtbezirk von Abidjan. Oft merkte ich gar nicht, dass die Tropfen bereits an meinen Armen nur so runterkullerten.

Als Mittagessen war fuer diesen Tag eigentlich erst Krokodilfleisch angesagt. Doch die sollten in ihrem Teich erst noch verschont bleiben. Das Zubereiten dauere zu lange, so die Entschuldigung. Stattdessen musste ein Hahn sein Leben fuer meinen Hunger opfern. War auch ganz vorzueglich. Krokodil steht vielleicht beim naechsten Besuch auf der Speisekarte. Aber dafuer braucht George noch ein paar mehr Gaeste. Also, wer moechte mit?

Gruss aus Abidjan,

Venco


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